Kaloriensparen war angesagt in den 80er Jahren. Es wurde gezählt, gerechnet und aufaddiert. Es wurde gespart, gehungert und gefastet. Die Ananas-, Eier- und Saftdiät waren die Renner. Dennoch waren die Erfolge mässig bis gering. Warum?
Kalorienreduktion ist eine Methode, die theoretisch gut funktionieren müsste. Dennoch zeigt die Wirklichkeit andere Ergebnisse. Trotz massiver Einschränkung sind die Verluste an Körperfett enttäuschend. Grund dafür ist die Wirkung des Hormons Insulin.
Das Hormon der Bauchspeicheldrüse, Insulin genannt, hat mehrere Wirkungen. Es baggert alle resorbierten Nährstoffe aus der Blutbahn und verteilt diese im Körper in verschiedene Zellen. Insulin programmiert den Stoffwechsel auf Einlagerung. So werden z.B. Fette (Triglyceride) in die Fettzellen eingelagert.
Abnehmen, also eine Reduktion von Inhalten der Fettzellen ist bei einem erhöhten Insulinspiegel unmöglich. Erst wenn das anabole Hormon Insulin in niederer bis normaler Konzentration vorliegt, öffnen sich Fettzellen und geben die Inhalte frei. Das sinnvolle und gesunde Abnehmen beginnt. Der erste Schritt beim Abnehmen muss das Absenken eines erhöhten Insulinspiegels sein.
Grau ist alle Theorie. Die Umsetzung in die tägliche Praxis, was Sie beim Einkaufen und Kochen beachten sollten, welche Lebensmittel den Insulinspiegel übermäßig erhöhen und weitere wichtigen Grundlagen erfahren Sie in den Seminaren der teilnehmenden Apotheken oder Sie lesen diese wichtigen Grundlagen in unserer Anleitung. Wir machen Sie fit.
Die Erfahrung aus 10 Jahren "Leichter leben in Deutschland" zeigt ganz deutlich, dass Abnehmwillige mit einer guten Schulung besser und schneller abnehmen als Teilnehmer, die auf Seminare verzichten. Schon in der Schule war es einfacher, Sachverhalte zu verstehen, als Zusammenhänge auswendig zu lernen. Dies gilt auch beim Abnehmen.