Alles was wir essen
Würden Sie Ihr Auto anstelle von Diesel mit Superbenzin oder Moped-Gemisch betanken? Sicher nicht. Anders beim eigenen Körper. Hier scheuen wir uns nicht, Mengen von belastendem Fett, von industriellen Kunstprodukten oder von krankmachenden Zuckerbergen wie in eine Müllhalde in uns hineinzukippen. Gesunde, vollwertige Ernährung ist leider oft nur ein Schlagwort.
Dafür erregen uns Berichte über Giftstoffe in der Nahrung, über Pestizide, Antibiotika, Acrylamid oder Spritzmittel. Dass unsere wahren und krankmachenden Feinde in der Überernährung und in der falschen Zusammenstellung unseres Essens liegen, wollen wir gar nicht hören, geschweige denn umsetzen. Und machen einmal im Jahr eine Fastenkur – zum „Entgiften“.
Um uns abkoppeln zu können von Vorurteilen, von Werbeaussagen und falschen Propheten, müssen wir zunächst einmal Urteilsfähigkeit erlernen. Wir müssen uns selbst in die Lage versetzen, unser tägliches Essen, unsere Lieblingsspeisen zu analysieren. Wir müssen lernen, so zu denken, wie unser Körper, nicht wie die Werbung, nicht wie die Überlieferung. Unser Organismus zerlegt die Nahrung nicht nach Milchschnitte, Vitaminkapseln und Fischstäbchen, sondern nach völlig anderen Kriterien.
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Die Grundlagen